(Rezension) Endgame – Skye Warren

Endgame 

Der Bauer

Autor/in:              Skye Warren

Verlag:                 Festa Dark Romance

Seiten:                 256 Seiten

Preis:                   13,99 EUR (TB)

 

Das Schicksal riss meinen Vater mit kalter Grausamkeit in den Abgrund. Er verlor alles: sein Geld, seinen Ruf und seine Gesundheit. Ohne die teure medizinische Betreuung erwartete ihn der Tod.
Doch ich war gewillt, alles zu tun, um ihn zu retten. Und deshalb, verzweifelt wie ich war, betrat ich den Herrenclub.
Dort begegnete ich Gabriel Miller. Dieser gefährliche Mann liebte es, mich leiden zu sehen. Er sah, dass ich etwas besaß, das für einige Männer von Wert war: meine Jungfräulichkeit …

Mein erstes Buch der Autorin war Fernweh und das hat mich förmlich umgehauen und und fasziniert auf eine ganz eigene Art und Weise. Daher war ich natürlich sehr auf Endgame gespannt und habe mir Großes erhofft.

Vorneweg: Ich fand das Buch gut, ABER ich war etwas enttäuscht, dass es doch so “harmlos” war. Während Fernweh nur so strotzt vor Gewalt und zwielichtigen Gefühlen, war mir Endgame schon fast zu langweilig. Versteht mich nicht falsch. Das Buch und die Geschichte sind toll, aber im Hinblick dessen, dass es Dark Romance sein soll, war es mir zu seicht. Da fand ich Shades of Grey ja noch härter.

Dennoch hat mir das Buch gefallen. Avery ist eine Protagonistin, die voller Zweifel steckt und keinen Ausweg mehr sieht. Dabei ist sie so unerfahren und unschuldig, dass sie fast wie ein Teenager wirkt.

Gabriel hat mich doch sehr an Christian Grey erinnert. Harte Schale, weicher Kern. Für meinen Geschmack war er zu soft und seine Stimmungswechsel nicht wirklich schlimm. Ich musste bei ihm jetzt nicht ständig denken: Oh mein Gott, was für ein Arsch. Irgendwie merkt man, dass mehr dahinter steckt. Das er Gefühle hat, die er verheimlichen will.

Die Story an sich hat mir gut gefallen. Sie ist gut zu lesen und ich wollte wissen, wie es weitergeht. Sie ist jetzt aber nicht voller Spannung und hat mich auch nicht umgehauen.  Dennoch möchte ich wissen, wie es mit Avery und Gabriel weitergeht.  

Nach Fernweh hat ich mir bei Endgame mehr “Härte” erhofft. Die Story ist doch ziemlich soft und auch Gabriel war mir zu sensibel und gefühlsbetont. Dennoch mochte ich das Buch und bin gespannt, wie es weitergeht. 

4 von 5 Punkten

 

 

 

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