(Rezension) Leben rückwärts lieben – Claudia Pietschmann

Leben rückwärts lieben

 

Autor/in:              Claudia Pietschmann

Verlag:                 Arena

Seiten:                 344 Seiten

Preis:                   15,00 EUR (HC)

 

Nina erwacht aus dem Koma. Sie hatte einen Unfall, daran erinnert sie sich ganz genau – doch ihre Eltern und ihre Freunde widersprechen. Nichts von dem, was sie erzählt, sei wahr. Aber Nina hat Bilder im Kopf, Bilder von einer Bergtour, einem Haus und einem Jungen, in den sie verliebt ist. Keiner ihrer Freunde weiß, wovon sie spricht. Da steht der Junge plötzlich vor ihr: Arthur. Er kennt Nina nicht, doch all die Erlebnisse in ihrem Kopf treten nun genauso ein, wie sie sich erinnert. Nina kann sich dem gefährlichen Sog von Arthur und den Bildern nicht entziehen … und muss den Unfall verhindern, der ihr in der Erinnerung bereits zugestoßen ist.

Das Cover ist wahrer Hingucker. Mir gefällt es unheimlich gut und ich finde den Bezug zum Buch auch echt passend. 

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht leicht. Der Schreibstil ist nämlich sehr angenehm und lässt sich leicht lesen. Dennoch hatte ich so meine Probleme mit der Geschichte. Mir fällt es nicht gerade leicht hier eine Rezension zu schreiben, weil ich so viele begeisterte Stimmen gelesen habe und ich mich frage, ob ich nun allein mit meinem teilweisen Nicht-gefallen bin. Aber nun zu den Dingen, die mich nicht überzeugen konnten. 

Zum einen habe ich die Liebesbeziehung zwischen Nina und Art so gar nicht verstanden. Natürlich weiß Nina aus ihrem Unterbewusstsein, dass sie eine Beziehung zu Arthur hat/hatte. Aber als sie das erste Mal auf ihn trifft, weiß er das ja noch nicht. Und für meinen Geschmack haben sich seine Gefühle dann ziemlich rasant entwickelt. Das ging mir doch etwas zu schnell. Dennoch fand ich es schön zu lesen, was die beiden so miteinander erlebt haben. Auch wenn mir meine Eltern wohl nie erlaubt hätten mit einem Jungen, den ich gerade mal ein paar Tage/Wochen kenne, nach Frankreich zu fahren. Nina ist erst 17 Jahre alt und macht dann direkt mit ihm eine so weite Reise? Vielleicht bin ich da etwas zu konservativ. 

Dann muss ich sagen, dass für mich das Ende dann doch etwas zu krass futuristisch wahr. Ob es so eine Möglichkeit gibt weiß ich nicht, aber in meiner Vorstellungskraft war das jetzt einfach nicht drin. Es war doch etwas zu abgedreht für meinen Geschmack. 

Das ist jetzt eine Menge Kritik und wirkt so als hätte ich das Buch nicht genossen, aber das ist nicht der Fall. Im Großen und Ganzen fand ich es schon gut und vielleicht ist es einfach nur mein persönlicher Geschmack, dass ich nicht ganz überzeugt bin. 

Im Grunde ist es ein schönes Jugendbuch. Für meinen Geschmack waren mir aber die Gefühle von Arthur zu schnell da und das Ende war mir auch etwas zu abgedreht. 

3 von 5 Punkten

 

 

 

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