(Rezension) Verdammt nah am Himmel – Linda Schipp

Verdammt nah am Himmel

 

Autor/in:              Linda Schipp

Verlag:                 Drachenmond

Seiten:                 360 Seiten

Preis:                   14,90 EUR (broschiert)

 

Was passiert wirklich, nachdem wir sterben?
Ein Kopfmensch & ein Bauchmensch treffen aufeinander! Die vielleicht wahre Geschichte von Rosalie & Jack!

Das Ende seiner Tage muss für Jack perfekt sein. Denn als Jahrgangsbester an der medizinischen Fakultät weiß er genau: Sobald das Gehirn für mehr als zehn Minuten keinen Sauerstoff erhält, erlöschen mit hoher Wahrscheinlichkeit sämtliche Funktionen des Groß- und Kleinhirns sowie des Hirnstamms. Und damit ist alles vorbei. Für immer. Rose glaubt nicht nur von ganzem Herzen, dass nach dem Tod der Himmel wartet – sie weiß es. Genau so sicher weiß sie, dass es kein Zufall ist, als sie dem Jungen mit der Top-Ten-Todesliste begegnet. Als sie erfährt, dass er weder an die Liebe noch an das Leben glaubt, nein, dass er nichts glaubt, was sich nicht beweisen lässt, überredet sie ihn zu einem wissenschaftlichen Experiment …

Ich habe jetzt wirklich lange gebraucht, um diese Rezension zu schreiben und ich habe immer noch das Gefühl, dass keines meiner Worte der Geschichte gerecht werden wird. Denn Linda Schipp’s “Verdammt nah am Himmel” ist ein absolut fantastisches Werk mit viel Emotionen, hervorragend recherchierten Fakten und einem Plottwist, der mich umgehauen hat. 

Rose war mir sofort sympathisch. Sie ist so ein lebensfroher und positiver Mensch, dass man sie einfach mögen muss. Ausserdem hat sie einen guten Männergeschmack (Liam Hemsworth). Wie sie mit Jack umgeht fand ich total beeindruckend. Sie lässt sich komplett auf ihn ein und reagiert mitfühlend und hilft ihm irgendwie mit ihrer Art. 

Jack ist der totale Schwarzmaler. Er sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben und sucht in fast allem das Negative. Aber trotzdem spürt man, dass er eigentlich gar nicht so sein will und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was sich wohl für eine Tragödie hinter seiner Geschichte steckt. Und ich kann euch nur sagen, es kommt knüppeldick und ich wäre an seiner Tragödie wohl auch zerbrochen.

Und wie Linda das hier dargestellt hat, ist so unglaublich fantastisch und herzzerreissend. Mir hat es selber richtig weh getan und ich habe natürlich mehrere Tränen verdrückt. Aber nicht nur Jack’s Geschichte ist unglaublich spannend und emotional, sondern auch Rose’s Geschichte. Und ihre hat mich sowas von kalt erwischt  und überrascht, dass ich Linda nur leise Beifall klatschen konnte. Ich kann es euch nicht beschreiben, welche Gefühle es während dem Lesen bei mir ausgelöst hat, aber ich war am Ende rappelfertig. Denn auch das Ende ist defintiv nochmal Taschentuchtauglich! 

Für mich ist Linda Schipp’s “Verdammt nah am Himmel” ein absolutes Highlight und ein Meisterwerk der tiefen Emotionen. Sie überrascht, sie lässt weinen, lachen, trauern. Schmerz, Liebe, Freundschaft und sogar gut recherchierte wissenschaftliche Aspekte reihen sich aneinander und machen das Buch so grandios wie es ist!

5 von 5 Punkten

 

 

 

2 Kommentare bei „(Rezension) Verdammt nah am Himmel – Linda Schipp“

  1. Huhu Sonja,

    das klingt nach einer echt tollen Geschichte und das Buch landet direkt auf meiner Wunschliste. 🙂 Eine wirklich sehr schöne Rezension. 🙂

    Ich wünsche dir noch ein schönes restliches Wochenende. <3

    Liebe Grüße

    Sunny

    1. Das ist sie auch! Das Buch musst du unbedingt lesen. Es lohnt sich so sehr!

      Liebste Grüße

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