(Rezension) I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich – Cleo Leuchtenberg

I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich

Autor/in:              Cleo Leuchtenberg

Verlag:                 Oetinger

Seiten:                 336 Seiten

Preis:                   17,00 EUR (HC)

 

Mädchen lieben die Liebe. Erst recht, wenn sie echt ist.

Lilly träumt von der großen, ewigen Liebe, so perfekt wie in einem Hollywood-Film. Als sie die weibliche Hauptrolle in einem Hollywood-Blockbuster synchronisieren darf, ist sie überglücklich. Wenn da bloß nicht ihr Synchronpartner Ben wäre! Denn für ihn ist das Ganze nur ein Job, und gegen romantische Liebe ist er allergisch. Zu dumm, dass er mit Lilly eine leidenschaftliche Liebesszene nach der anderen einsprechen muss. Es knallt und knistert gewaltig zwischen den beiden und am Ende sieht auch Lilly ein, dass das echte Leben viel mehr zu bieten hat als Hollywood.

Mich hat der Titel des Buches sofort angesprochen. Ich finde er klingt schon irgendwie vielversprechend und ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut. Das Cover ist sehr schlicht, aber ich mag es dennoch sehr gerne. 

Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Ich mochte Lilly auf Anhieb und war überrascht, dass sie überhaupt nicht arrogant oder abgehoben war. Als Tochter eines Botschafters hat sie schon viel von der Welt gesehen und sie ist DAS Talent in ihrer neuen Schauspielschule. Jede andere wäre dann wohl etwas abgehoben, aber sie ist total bodenständig und immer wieder voller Zweifel.  Das machte sie sehr sympathisch. 

Ben hingegen ging mir des öfteren auf die Nerven. Gerade zu Beginn kam ich nicht wirklich mit seiner Art klar. Aber das änderte sich zum Glück im Laufe des Buches und ich habe ihn letztendlich dann doch noch ins Herz geschlossen. 

Die Story ist schon irgendwie typisch Teenie-Love mit einigen kitschigen Stellen. Was mir aber so gut an dem Buch gefallen hat ist, dass die Rolle der Synchronsprecher hier so super beschrieben wird. Man merkt, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat und ich fand es spannend und interessant zu lesen, wie das so alles abläuft. Das hat der Story durchaus nochmal ein gewisses Extra gegeben. 

Zu Beginn hatte ich so meine Probleme mit Ben. Im Laufe der Geschichte gibt sich das aber. Auch wenn es eine typische Teenie-Lovestory ist, so konnte sie mich dennoch überzeugen.

4 von 5 Punkten

 

 

 

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