(Rezension) Das Ende ist erst der Anfang – Chandler Baker

Das Ende ist erst der Anfang

Autor/in:              Chandler Baker

Verlag:                 Thienemann-Esslinger

Seiten:                 400 Seiten

Preis:                   17,00 EUR (HC)

 

Ein Coming-of-Age-Roman für Mädchen und junge Frauen, der aus dem Rahmen fällt.

In 23 Tagen wird Lake 18. Dann hat sie die Chance, genau einen Menschen von den Toten auferstehen zu lassen. Ihr behinderter Bruder wäre nach der Auferstehung wieder gesund und sollte Lakes erste Wahl sein. Doch gerade sind ihre beste Freundin und ihr Freund bei einem Unfall ums Leben gekommen. Für wen soll sie sich entscheiden? Ist es überhaupt richtig, Gott zu spielen und über Leben und Tod zu bestimmen? Lake steckt in einem Dilemma, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt …

Je mehr ich das Cover betrachte, desto mehr denke ich, dass es wirklich viel passender ist als das vorherige. Hier einmal der Vergleich: 

 

Klar finde ich das linke Cover auf Anhieb irgendwie ansprechender. Aber nachdem ich das Buch gelesen habe, gefällt mir das rechte tatsächlich besser. Denn es ist eben nicht immer alles schwarz und weiß… 

 

 

Der Einstieg ins Buch fiel mir total leicht. Ich mochte Lake auf Anhieb. Sie ist hübsch und klug und weiß das auch. Aber sie ist dabei nicht arrogant und abgehoben. Sie ist ein ganz normales Mädchen mit Ängsten und Träumen. Bis ihr das schlimmste passiert. Mit ihren zwei besten Freunden hat sie einen Autounfall und nur sie überlebt. Penny und Will, der zudem auch noch ihr fester Freund ist, sterben. Jetzt stellt sich für Lake die alles entscheidende Frage, wen von beiden sie an ihrem 18. Geburtstag wieder auferstehen lassen will. Doch die Entscheidung fällt ihr unglaublich schwer und da ist ja auch noch ihr Bruder Matt, der vom Hals abwärts gelähmt ist und sich den Tod und die Wiederauferstehung so sehr wünscht. Aber Matt ist in den letzten 5 Jahren so gar nicht mehr ihr liebevoller Bruder gewesen… 

Man kann sich gar nicht vorstellen, was solch eine Entscheidung in einem Menschen auslösen kann und ich wollte nicht in Lake’s Haut stecken. Ich fand es aber so schön, was die Frage nach einer Entscheidung in der Entwicklung mit Lake gemacht hat. Ihr neuer Freund Ringo hilft ihr wieder auf die Beine und auch mit ihrem Bruder Matt versucht sie eine neue Ebene zu erreichen. Ganz besonders gut hat mir der Plottwist gefallen. Damit habe ich so gar nicht gerechnet, obwohl es einige Anzeichen gab rückblickend gesehen. 

Der Schreibstil von Chandler Baker ist absolut einnehmend. Ich hatte sofort eine Bindung zu Lake und für mich hat sie von der ersten Seite an eine gewisse Grundspannung aufrecht erhalten. Es gibt so einige Szenen und Überraschungen, die mir unwahrscheinlich gut gefallen haben und ich bin absolut überrascht, wie gut dieses Buch wirklich ist! Es verdient so viel mehr Aufmerksamkeit!

 

Von der ersten bis zur letzten Seite eine wunderschöne Geschichte über das Leben, die Freundschaft, Familie und die Vergänglichkeit… Dieses Buch verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit!

5 von 5 Punkten

 

 

 

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