(Rezension) Immerwelt – Gena Showalter

 Immerwelt

Der Anfang

Autor/in: Gena Showalter

Verlag: HarperCollins

Seiten: 496 Seiten

Preis: 16,99 EUR (HC)

Tenley ist eine ganz normale Siebzehnjährige, rebellisch und eigensinnig. Nur dass ihre Eltern darauf bestehen, dass sie sich – wie alle anderen – zu einer der beiden verfeindeten Seiten bekennt: Entweder gehört man zu Myriad, dem dunklen Reich der Schicksalsgläubigen, oder zu Troika, dem hellen Reich der Erkenntnis. Vertreter beider Reiche versuchen mit allen Mitteln, Tenley für sich zu gewinnen. Aber sie versteht nicht, warum ausgerechnet sie so wichtig sein soll. Außerdem bemüht sich aus beiden Häusern ein Junge um sie. Sie verliebt sich in einen der beiden. Doch was, wenn sie sich für das Reich des anderen entscheidet?

Bisher habe ich von Gena Showalter nur den ersten Band ihrer Alice im Zombieland Reihe gelesen. Der hatte mir eigentlich ganz gut gefallen und weil der Klappentext zu „Immerwelt“ wirklich vielversprechend klingt, musste ich es unbedingt lesen.

Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt nicht ganz so leicht. Ich habe nicht direkt Zugang zu Tenley gefunden und fand sie auch im Verlauf der Geschichte teilweise echt anstrengend. Klar, sie ist tough und stark und was sie alles aushält, muss ihr erstmal einer nachmachen. Und doch fehlte mir bei ihr das gewisse Etwas. Sie war mir zu rotzig, zu abgebrüht. Irgendwie war sie überhaupt nicht nach meinem Geschmack.

Die Idee hinter „Immerwelt“ hat mir sehr gut gefallen und doch fehlte mir immer wieder etwas bei der Umsetzung. Ich konnte mir das alles nicht so gut vorstellen und es war immer eher alles suspekt. Auch Gena Showalter’s Schreibstil konnte mich definitv nicht packen. Er war mir diesmal zu salopp und sie hat es einfach nicht geschafft mich zu packen. Ehrlich gesagt, war es mir für ein Jugendbuch auch zu brutal. Die Sprache untereinander hatte schon eher was von „Gosse“ und auch der Umgang miteinander war mir zu brutal und abgebrüht. Die Jugendlichen werden zudem gefoltert, um eine Entscheidung zu erzwingen, in welche Sphäre sie übergehen „wollen“. Für mich hatte das in weiten Teilen nichts mit einem Jugendbuch zu tun und die Autorin konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen.

Immerwelt war für mich eine absolute Enttäuschung. Die Protagonistin war mir zu rotzig und die gesamte Stimmung in dem Buch zu brutal. Gena Showalter konnte mich diesmal leider überhaupt nicht packen.

2 von 5 Punkten