(Rezension) Falling Ich kann dich nicht vergessen – Estelle Maskame

Falling

Ich kann dich nicht vergessen

Autor/in: Estelle Maskame

Verlag: Heyne

Seiten: 352 Seiten

Preis: 9,99 EUR (broschiert)

Klappentext

Eigentlich läuft alles gut für Kenzie – sie hat tolle Freunde, schulischen Erfolg, und ihr gutaussehender Exfreund will sie unbedingt zurückerobern. Aber tief innen weiß Kenzie, dass das Wichtigste in ihrem Leben fehlt. Und dass dieses Wichtigste Jaden ist – groß, athletisch, einfühlsam. Vor einem Jahr hatte sie sich unsterblich in ihn und sein schiefes Lächeln verliebt. Bevor ein Schicksalsschlag alles zerstörte. Nun ist Jaden plötzlich wieder da und kämpft um Kenzie. Aber kann sie sich ihm ganz öffnen und ihm ihr dunkelstes Geheimnis offenbaren? Kann sie sich wirklich fallen lassen?

 

Meine Meinung

Die “Dark Love” Trilogie der Autorin fand ich, trotz mancher Kritik, eigentlich ziemlich toll. Daher habe ich mich auch sehr auf ihr neuestes Werk gefreut. Besonders schön finde ich, dass das Cover auch irgendwie zu den Covern der Dark Love Reihe passt. Das hat auf jeden Fall Wiedererkennungswert.

Dieses Buch hat es mir aber leider ziemlich schwer gemacht. Es beginnt damit, dass ich keinerlei Verbindung zu Kenzie aufbauen konnte. Sie erschien mir wie ein Fähnchen im Wind. Mal diese Meinung, dann wieder eine andere. Sie war mir nicht direkt unsympathisch, aber zu oberflächlich. Mir fehlten hier die Emotionen. Denn ihr dunkelstes Geheimnis war in meinen Augen nicht dunkel. Auch wie ihre gesamte Familie mit diesem dunklen Geheimnis umgeht, fand ich sehr überzogen und zum Ende hin auch unglaubwürdig. Denn Jaden braucht bei ihrer Mutter nur einmal kurz seine Meinung dazu sagen und schon krempelt sie ihr Leben um?! Nein, das war für mich nicht glaubwürdig. Wenn ich in einer so tiefen emotionalen Tiefphase stecke, dann reicht es nicht aus, dass ein Junge, den ich gar nicht kenne, mir sagt, dass ich was ändern muss.

Genauso seltsam war es für mich als Jaden und Kenzie sich stritten und er nicht mehr mit ihr redete. Der Grund dafür war absolut nachvollziehbar, aber das Kenzie dann nur kurz sagen brauchte, warum sie es gemacht hatte und er ihr direkt verzieh, war wieder mal für mich zu oberflächlich.

Generell fehlte mir persönlich einfach der Tiefgang. Die angesprochenen Probleme wurden in meinen Augen zu schnell und zu einfach gelöst, die Charaktere waren oberflächlich und ohne große Emotionen. Dennoch hat Estelle Maskame einen schönen und lockeren Schreibstil, der es einem einfach macht das Buch zu lesen. Aber wirklich begeistern konnte sie mich diesmal nicht.

Fazit

“Falling” strotz meiner Meinung nach nur so vor Oberflächlichkeit. Die Probleme wurden für mich zu schnell und zu einfach gelöst, so dass es für mich schon unglaubwürdig erschien. Das Buch hätte Potential gehabt, aber Estelle Maskame hat es leider versäumt diese auszuschöpfen. Auch wenn ich ihren Schreibstil echt gerne mag kann ich hier nicht mehr Punkte geben.

2 von 5 Punkten

 

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