(Rezension) Invisible – Poznanski, Strobel

978-3-8052-0015-8

Invisible

Autor/in: Ursula Poznanski und Arno Strobel

Verlag: Wunderlich

Seiten: 368 Seiten

Preis: 14,99 EUR (HC)

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Du bist so wütend auf ihn. Du hasst diesen Menschen mehr als alles auf der Welt – obwohl du ihn gar nicht kennst. Und dann schlägst du zu…
Eine Serie von grauenvollen Morden gibt den Hamburger Kriminalkommissaren Nina Salomon und Daniel Buchholz Rätsel auf: Einem Patienten wird während einer OP ins Herz gestochen, ein Mann totgeschlagen, ein anderer niedergemetzelt…Die Täter sind schnell gefasst. Nur ihre Motive sind völlig unbegreiflich, denn keiner von ihnen hat sein Opfer gekannt. Das einzige, was sie verbindet: Die unermessliche Wut auf das Opfer. Und dass sie nicht wussten, was über sie kam.
Kann es sein, dass sie manipuliert wurden? Aber von wem und vor allem: wie?
Was Salomon und Buchholz schließlich aufdecken, wirft ein ganz neues Licht auf die Dinge, die unser Leben so bequem machen…

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„Anonym“ habe ich von den beiden verschlungen und fand es grandios. Deshalb habe ich mich auch sehr über einen zweiten Fall von Nina Salomon und Daniel Buchholz gefreut.

Der Einstieg erwies sich auch als unglaublich spannend. Es gibt Mordfälle, in denen die Täter direkt geständig sind, aber sich nicht erklären können, warum sie das getan haben. Sehr rätselhaft auf jeden Fall und ich habe direkt begonnen zu überlegen, was wohl dahinter stecken könnte.

Nina Salomon war für mich wieder einfach genial. Ich mag ihre Art, sie ist so unkonventionell. Lediglich in Bezug auf Philipp Hanke fand ich sie sehr naiv. Ich für meinen Teil habe den Braten sofort gerochen, was er bezwecken wollte und ich fand es komisch, dass sie es nicht gemerkt hat. Sonst ist sie immer so auf Zack und merkt selbst anhand von kleinen Dingen, wie bei Daniel’s Isabelle, das etwas nicht nicht stimmt.

Daniel war diesmal gar nicht so neurotisch, wie noch in Band 1. Man merkte nur, dass er plötzlich immer sehr schnell wütend wurde und man hat sich überlegt warum das so ist. Leider wurde dieser Aspekt so gar nicht aufgeklärt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es irgendwas mit dem Fall zu tun gehabt hätte. Aber so war mir das doch alles etwas zu schwammig.

Leider muss ich sagen, dass mich der zweite Fall nicht ganz so überzeugen konnte. Bis kurz vor Ende fand ich es echt spannend und auch die Aspekte aus Daniel’s Privatleben fand ich sehr interessant, wenn auch etwas vorhersehbar. Aber das Ende hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können. Es kam dann meiner Meinung nach doch etwas plötzlich und auch das Motiv des Täters fand ich nicht wirklich schlüssig. Ich hatte mir ehrlich gesagt etwas viel dramatischeres und unfassbareres vorgestellt, aber das war hier leider nicht der Fall.

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Für mich bleibt „Invisible“ leider weit hinter seinem Vorgänger. Das Ende konnte mich überhaupt nicht überzeugen und hat die vorherige Spannung tatsächlich in meinen Augen auch etwas vermindert. Ich bin eher enttäuscht von diesem zweiten Fall.

3 von 5 Punkten

 

Ein Gedanke zu “(Rezension) Invisible – Poznanski, Strobel

  1. Hallo Sonja,

    bei dieser Reihe der beiden Autoren bin ich noch immer hin und her gerissen, da ich bisher doch eher gemischte Meinungen zu den Büchern gelesen habe. Und auch, dass das Ermittlerteam, nicht gerade einfache Charaktere sein sollen.

    Ich werde mal schauen, ob ich die Bücher als Hörbücher günstig bekomme und dann mal reinschnuppern.

    Liebe Grüße,
    Uwe

    Gefällt 1 Person

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