(Rezension) Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß –

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Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

Autor/in: Hiromi Kawakami, Jiro Taniguchi

Verlag: Carlsen

Seiten: 440 Seiten

Preis: 28,00 EUR (HC)

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DER HIMMEL IST BLAU, DIE ERDE IST WEISS ist eine zarte Liebesgeschichte, die ihresgleichen sucht. Die Adaption des Bestseller-Romans von Hiromi Kawakami (dt. Ausgaben bei Hanser und dtv) stammt vom mehrfach preisgekrönten Zeichner Jiro Taniguchi, der die Literaturvorlage in gewohnt schöne und detaillierte Bilder umsetzt. Die Geschichte dreht sich um die 38jährige Tsukiko, die allein lebt und von sich glaubt, zur Liebe nicht begabt zu sein. Als sie in einem Lokal ihren alten, etwas verschrobenen Japanischlehrer wiedertrifft, entspinnt sich eine ungewöhnliche Beziehung… Die Neuausgabe von DER HIMMEL IST BLAU, DIE ERDE IST WEISS umfasst erstmals die gesamte Geschichte in einem Band – im größeren Format und erstmals im Hardcover.

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Ich war sehr überrascht als das Buch ankam und es so dick war. Mir war gar nicht bewusst, dass es eine Literaturadaption ist und dementsprechend viele Seite hat. Und doch kann man das Buch an einem Tag durchlesen, weil einen die Geschichte so sehr fesselt.

Die Zeichnungen sind absolut wundervoll geworden und ich finde, dass der Zeichner, die Gefühle richtig in seinen Zeichnungen transportiert und vermittelt. Egal in welcher Situation die Personen sich gerade befinden, die Mimik war immer absolut auf den Punkt. Das habe ich bisher so noch nicht erlebt, aber ich bin auch kein Profi, was Graphic Novel angeht.

Die Story ist so zart und wunderschön. Zu Beginn hat man noch Mitleid mit Tsukiko, weil sie so allein und einsam ist. Aber ab und zu merkt man auch, wie kindlich sie trotz ihrer 38 Jahre doch ist. Und das sie sich in ihren ehemaligen Lehrer verliebt, erschien mir im ersten Moment auch suspekt. Und doch nähern sich die beiden so langsam und so zart an, dass man einfach fasziniert sein muss. Ich für meinen Teil konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es in kürzester Zeit verschlungen.

Das Ende kam dann aber doch leider sehr rasch und für mich schien es auch ziemlich abrupt. Ich hätte mir hier gerne noch mehr Zeit mit Tsukiko und dem Sensei gewünscht. Aber alles Schöne hat nun mal sein Ende und so bin ich ein bisschen traurig, dass ich das Buch so schnell gelesen habe.

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Eine so zarte und sanfte Liebesgeschichte habe ich selten gelesen. Die Zeichnungen sind absolut authentisch und ich bin geradezu verliebt in diese Graphic Novel.

5 von 5 Punkten

 

6 Gedanken zu “(Rezension) Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß –

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