(Rezension) Medusa’s Fluch – Emily Thomsen

Medusa’s Fluch

Autor/in: Emily Thomsen

Verlag: Drachenmond

Seiten: 210 Seiten

Preis: 12,00 EUR (TB)

Medusa wird von ihrer Mutter Gaia verflucht: Jeder Mann, den sie liebt, erstarrt zu Stein. Sie muss mit ansehen, wie ihre große Liebe stirbt, und zerbricht beinahe daran. Das will die junge Gorgone nie wieder ertragen müssen. Sie entscheidet sich für ein abgeschiedenes Leben in der Menschenwelt. Nach Jahrhunderten der Einsamkeit begegnet ihr der geheimnisvolle Jendrik, dem sie sich nicht entziehen kann und Medusas Fluch erwacht von Neuem.

Meine Meinung

Ich habe bereits von Emily Thomsen “Das Nimbusmädchen” gelesen und das hat mir damals richtig gut gefallen. Deswegen habe ich mich auf sehr gefreut, als ich dieses Buch als Überraschung vom Verlag erhalten habe.

Grundsätzlich fiel mir der Einstieg in das Buch sehr leicht. Emily Thomsen hat einen sehr lockeren Schreibstil und es lässt sich gut lesen. Nun ist die Göttergeschichte ja nicht unbedingt neu am Markt und derzeit hat man das Gefühl geradezu damit überschwemmt zu werden. Doch ich mag diese ganzen Göttersagen sehr gerne und kann wohl auch nicht genug davon bekommen. Aufgrund der wenigen Seitenzahl und der großen Schrift kann man das Buch innerhalb kürzester Zeit lesen und das ist ehrlich gesagt auch mein kleines Manko. Es war mir alles etwas zu oberflächlich, zu wenig ausgearbeitet. Die Geschichte hat so viel Potential und man hätte hier einfach noch viel mehr in die Tiefe gehen können. Die Emotionen kamen so leider nicht 100%ig bei mir an und ich konnte auch nicht wirklich einen Bezug zu der Protagonistin Medusa/Marie aufbauen. Die Liebesgeschichte wirkte auf mich sehr überhastet und zu gewollt. Es ging alles so schnell, dass ich ich es für mich persönlich nicht ganz nachvollziehen konnte.

Was mir aber gut gefallen hat ist, dass es aus zwei Zeiten geschrieben wurde. Im Wechsel erfahren wir etwas über das Leben der Medusa und wie sie mit ihren Schwestern und ihrer Mutter lebt und auf der anderen Seite erfahren wir, was Medusa Jahrhunderte später als Marie erlebt. Grundsätzlich finde ich, dass das Buch wirklich gut zu lesen ist und es halt etwas für zwischendurch ist.

Fazit

Ganz überzeugen konnte mich Emily Thomsen mit Medusa’s Fluch nicht. Es fehlt mir der Tiefgang und der persönliche Bezug zu der Protagonistin. Die Story ist toll, aber ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte gut getan.

4 von 5 Punkten

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Ein Kommentar bei „(Rezension) Medusa’s Fluch – Emily Thomsen“

  1. beautyandthebook26 sagt: Antworten

    Huhu (:
    Mir ging es da wie dir. Es gab einfach zu viel was gefehlt hat, und auch Marie/Medusa fand ich im Verlauf immer anstrengender und teils sogar nervig.
    Für mich hat Jendrick die Geschichte nochmal gerettet. Ihn fand ich sehr spannend als Charakter und werde wohl dem zweiten Teil noch eine Chance geben.
    Vielleicht ändert ja Marie ihre Art noch xD Man darf die Hoffnung nicht aufgeben haha
    Liebste Grüße Jenny

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