(Rezension) Das Mädchen, das den Mond trank – Kelly Barnhill

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Neighbor dearest

Autor/in: Kelly Barnhill

Übersetzung von: Sandra Knuffinke und Jessika Komina

Verlag: Sauerländer*

Seiten: 464 Seiten

Preis: 16,99 EUR (HC)

ab 10 Jahren

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Im Sternenlicht liegt natürlich Magie. Das ist allgemein bekannt. 
Aber Mondlicht: Das ist eine ganz andere Geschichte. Mondlicht ist pure Magie. 
Das weiß jeder.
Diese Geschichte erzählt von einer Hexe, von der alle glauben, sie sei böse, einem kleinen Mädchen, das die Hexe bezaubert, einem sechsarmigen Sumpfmonster, das Gedichte liebt, von einem wahrhaft winzigen Drachen und einem jungen Mann, der sich aufmacht, die Hexe zu töten.
Jedes Jahr lassen die Bürger des Protektorats ihr jüngstes Kind im Wald zurück – als Opfergabe zum Schutz vor der bösen Hexe. Jedes Jahr rettet die Hexe Xan die ausgesetzten Kinder, denn sie ist gar nicht böse.
Dieses Jahr jedoch ist alles anders. Xan gibt dem ausgesetzten kleinen Mädchen aus Versehen Mondlicht zu trinken. Doch Mondlicht ist pure Magie! Und so wächst in dem Kind, genannt Luna, große Macht heran … Wird sie diese Macht für das Gute einsetzen und die Stadt, die sie einst opferte, von ihrem grausamen Schicksal befreien?
»So mitreißend und vielschichtig wie die Klassiker ›Peter Pan‹ und ›Der Zauberer von Oz‹.« New York Times

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Selten ist mir eine Rezension so schwer gefallen wie diese hier. Ich habe wahnsinnig auf eine märchenhafte und wundervolle Geschichte voller Magie gefreut. Natürlich war mir bewusst, dass das Buch für Kinder ab 10 Jahren geschrieben ist. Aber es gibt so viele tolle Kinderbücher, deswegen war ich frohen Mutes.

Der Einstieg ins Buch fiel mir noch sehr leicht. Ich mochte den lockeren und kindgerechten Schreibstil. Ich mochte die Figuren, die Kelly Barnhill erschaffen hat. Besonders das dichtende Sumpfmonster hat es mir angetan. Ich mochte die Idee, die hinter dem Buch steckt und ich mochte die Magie. Doch schnell habe ich gemerkt, dass eben solche Magie bereits nach wenigen Seiten für mich nachgelassen hat. Nämlich die Magie mich an das Buch zu fesseln. Die Magie, mich in die Geschichte hineinzuziehen. Stellenweise verlor das Buch für mich jegliche Magie und ich musste es erstmal zur Seite legen und ein anderes Buch lesen. Ich hatte gehofft, dass mich die Magie doch noch einfangen würde. Ich hatte gehofft, dass mich Luna und auch Antain noch begeistern können. Doch leider war das einfach nicht der Fall. Ich fand es langweilig und so zog sich das Buch für mich in großen Teilen und ich hatte nicht die erwartete Lesefreude.

Auch das Ende war für mich dann nicht wirklich prickelnd und ich habe die letzten Seiten ehrlich gesagt auch nur noch überflogen. Vielleicht lag es an mir, vielleicht bin ich zu alt für ein solches Buch, aber mich konnte es leider gar nicht überzeugen. Es hatte so viel Potential, aber für mich wurde es einfach durch zu viele Wiederholungen und lange, nichtssagende Passagen zunichte gemacht. Diese Magie blieb mir leider verborgen….

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Das Mädchen, das den Mond trank hätte so viel Potential gehabt. Leider ist die Magie aber nicht zu mir übergeschwappt und ich habe mich eher durch das Buch gequält. So leid es mir tut, aber für mich was es nicht so fantastisch wie ich es erwartet hatte und so bin ich eher enttäuscht.

2 von 5 Punkten

Weitere Meinungen:

Ihr habt das Buch ebenfalls rezensiert? Dann hinterlasst doch euern Link in meinen Kommentaren!

* dieser Link führt zur Verlagsseite, welchen ich freiwillig gesetzt habe. Dennoch kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung!

5 thoughts on “(Rezension) Das Mädchen, das den Mond trank – Kelly Barnhill

    1. Liebe Jill,
      Naja vielleicht würde dir das Buch ja gut gefallen? Ich hab immer voll das schlechte Gewissen, wenn jemand wegen meiner Meinung ein Buch nicht lesen mag 😂😂😂🙈
      Liebste Grüße ❤️❤️❤️

      1. Haha, brauchst du aber nicht!
        Ich würde mich auch nie generell von einer Kritik abschrecken lassen! Aber wenn ich merke, dass ein Blogger sehr authentisch ist, sich mit meinem Geschmack deckt und ich mich auf die Meinung verlassen kann, dann mach ich das auch sehr gern 😉
        Drück dich ❤ Jill

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