(Rezension) Alles, was ich sehe – Marci Lyn Curtis

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Alles, was ich sehe

Autor/in: Marci Lyn Curtis

Verlag: Königskinder*

Seiten: 432 Seiten

Preis: 18,99 EUR (HC)

Klap-2

***Hinreißendes Debüt aus den USA***
Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt.
Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.

meinungDieses Buch ist Besonders! Es steckt voller Liebe, Verzweiflung und Freundschaft. Es fällt mir dieses Mal unglaublich schwer, meine Eindrücke in Worte zu fassen. Weil ich genau weiß, dass keines meiner Worte daran heranreicht, was dieses Buch in mir ausgelöst hat.

Maggie ist blind und durch einen kleinen Sturz auf den Schädel kann sie plötzlich einen kleinen Jungen sehen. Ben. Erst denkt sie, dass sie halluziniert oder verrückt wird. Aber sie merkt schnell, dass sie ihn tatsächlich sehen kann und einen kleinen Umkreis um ihn rum. Und Ben ist kein normaler 10 jähriger. Er ist so altklug, witzig und charmant. Einfach nur goldig!

Ich mochte Maggie gleich zu Beginn. Sie ist ziemlich sarkastisch und ich kann sie absolut verstehen. Man kann sich nicht vorstellen, wie es sein muss, wenn man plötzlich nichts mehr sehen kann. Und was ist wohl besser/schlimmer? Wenn man von Geburt an nicht sehen kann, wie Clarissa, ein Mädchen aus ihrer Nachbarschaft. Oder wenn man plötzlich nichts mehr sehen kann. Ich weiß es nicht. Jedenfalls kommt Maggie plötzlich gar nicht mehr mit ihrem Leben klar, weil sie ihren Weg schon als Profifussballerin vor sich gesehen hat. Das ist auf einen Schlag weg und es ist klar, dass ihr der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. Doch Maggie ist eine Kämpferin. Sie braucht nur den richtigen Ansporn. Und den hat sie in Form von dem kleinen Ben gefunden.

Ben’s Bruder Mason fand ich zu Beginn echt doof und arrogant. Aber nach und nach kann man hinter seine Fassade schauen und man fängt an zu begreifen, warum er Maggie gegenüber so kalt und herzlos ist. Ich kann euch verpsrechen, es wird noch richtig schön mit ihm.

Die Story ist wunderbar und so herzzerreissend. Das Ende hat mich dicke Krokodilstränen weinen lassen und hat stellenweise mein Herz gebrochen. Für mich ist dieses Buch absolut perfekt und ein absolutes Highlight. Es ist eine Schande, dass die Königskinder bald ihre Tore schließen…
faz

Ein wundervolles Buch von einem kleinen Jungen, der ein Mädchen zurück ins Leben bringt und ihr beibringt ihr Leben in vollen Zügen zu genießen. Egal mit welchem Handycap.

5 von 5 Punkten

Weitere Meinungen:

Bookaholic.

**via Carlsen-Affiliate-Partnerprogramm. Ich werde am Umsatz der Verkäufe beteilig. Es entstehen keine Mehrkosten. Daher kennzeichne ich diesen Beitrag gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung

7 Gedanken zu “(Rezension) Alles, was ich sehe – Marci Lyn Curtis

  1. Oh Sonja,

    es freut mich so sehr, dass dich das Buch auch so begeistern konnte!
    Ich war einfach hin und weg von der Geschichte und habe ebenso Tränen vergossen!
    Dazu war es auch noch mein erstes Königskind, weshalb es mir umso mehr als ganz besondere Geschichte im Gedächtnis bleibt.

    Liebste Grüße ❤ Jill

    Gefällt 1 Person

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