(Rezension) Wunschtag – Lauren Myracle

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Wunschtag

Autor/in: Lauren Myracle

Verlag: Ivi&you

Seiten: 368 Seiten

Preis: 12,99 EUR (HC)

Klap-2

Es kommt nicht darauf an, ob du an Magie glaubst – entscheidend ist, ob die Magie an dich glaubt.

Es ist Tradition in Nataschas Heimatort Willow Hill: In der dritten Nacht des dritten Monats nach dem dreizehnten Geburtstag kann man drei Wünsche äußern. Der erste ist ein unmöglicher Wunsch. Der zweite ist ein Wunsch, den man sich selbst erfüllen kann. Und der dritte ist der tiefste Wunsch, verborgen im eigenen Herzen. Ein schöner Brauch, findet Natascha, als ihr Wunschtag angebrochen ist. Sie glaubt zwar nicht an Magie, aber was kann schon passieren? Und sie weiß genau, was sie sich wünscht:

1. Der unmögliche Wunsch: dass meine Mutter noch am Leben ist

2. Der Wunsch, den man sich selbst erfüllen kann: dass ich geküsst werde

3. Der tiefste Wunsch, verborgen im eigenen Herzen: dass ich für jemanden etwas ganz Besonderes bin

Was kann schon passieren?

meinung

Ich muss schon sagen, dass mir das You&Ivi Programm von Buch zu Buch besser gefällt. Wunschtag ist ein absolut wundervolles und herzliches Buch. Es ist voller Freundschaft, Selbstzweifel, unerfüllten Wünschen und jede Menge Magie.

Natascha ist so unscheinbar und schüchtern, dass sie mir schon fast leid tat. Ausser Molly hat sie keine Freunde und selbst ihre Schwester Darya ist weitaus beliebter als ihre ältere Schwester. Das besondere der Geschwister ist, dass sie jeweils nur 1 Jahr auseinander liegen. Ava ist die jüngste und sie ist so zuckersüß, dass ich sie am Liebsten in einer Tour geknuddelt hätte. Das nächste Buch handelt von ihr und ich bin schon richtig gespannt auf ihre Geschichte.

Wir alle haben doch mit Sicherheit Wünsche, die man sich nicht traut auszusprechen und viele von uns möchten an Magie glauben. Natascha hat zwei Tanten. Die eine glaubt an die Kraft des Wunschtag und die andere hält Magie für Humbug. Das was aber Realität in Natascha’s Familie ist, erschütterte mich schon an mancher Stelle. Ihre Mutter ist spurlos verschwunden und nach 8 Jahren halten sie die meisten für tot. Doch Natascha will das nicht glauben. Ihr Vater hat mich ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt. Er lässt sich so dermaßen gehen und kümmert sich kaum um seine Töchter. ER ist der Erwachsene und sollte für seine Töchter stark sein. Und doch zerfließt er in Selbstmitleid und zieht sich aus dem Familienleben fast vollständig zurück.

Die Geschichte rund um Natascha und ihre Wünsche ist wundervoll. Sie lässt sich schnell und einfach lesen und man möchte das Buch gar nicht zur Seite legen. Es fängt einen selber ein und auch ich möchte gerne an Magie glauben. Zumindest glaube ich an die Magie der Bücher und dieses wundervolle Exemplar ist voll davon!

faz

Ich mochte dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Es ist voller schöner Magie und Freundschaft, Familie und das Erwachsenwerden sind hier zu einer tollen Geschichte zusammengefügt worden.

5 von 5 Punkten

Weitere Meinungen:

Letterheart

 

3 Kommentare zu „(Rezension) Wunschtag – Lauren Myracle

  1. Liebste Sonja,

    eine wirklich schöne Rezension! Es freut mich sehr, dass es dich so begeistern konnte und deine Punkte kann ich auf jeden Fall nachvollziehen, auch wenn es bei mir leider nicht die gleiche Wirkung hatte.
    Deine Meinung werde ich auch jeden Fall gleich mal bei mir Verlinken!

    Liebste Grüße ❤ Jill

    Gefällt 1 Person

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