(Rezension) Ivory & Bone – Julie Eshbaugh

Ohne Titel

Ivory&Bone

Die Geschichte von Mya und Kol

Verlag: Sauerländer

Seiten: 368 Seiten

Preis: 16,99 EUR (HC)

Klap-2

  • Kol verliert sein Herz an die Mammutjägerin Mya, als er zum ersten Mal sieht. Alle erwarten, dass die beiden eine Verbindung eingehen und dadurch den Fortbestand ihrer Clans sichern. Doch Kol unterläuft bei der Jagd ein Fehler, und Mya straft ihn mit Verachtung. Da schlägt ein weiterer Stamm sein Lager in der Nähe auf, und ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit kommt zutage. Kol muss den Kampf aufnehmen: für den Erhalt seines Stammes, gegen die Naturgewalten, und um Mya, für die er trotz allem ungebrochen brennt …

    Eindringlich und atemberaubend erzählt Julie Eshbaugh vom unerbittlichen Überlebenskampf zweier Clans und einer unvergleichlichen Liebesgeschichte in einer Welt, in der eigentlich kein Platz für Liebe ist.

meinung

Achja, es hätte so schön sein können. Das Cover ist in meinen Augen sehr gelungen und auch der Klappentext hörte sich absolut vielversprechend an, ABER leider, leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen.

Der erste Kritikpunkt ist die Erzählweise. Wir bekommen bis auf die letzten paar Kapitel alles aus Sicht von Kol erzählt. Allerdings in der DU-Form. Sprich, er erzählt Mya die Geschichte, wie er ihr Kennenlernen empfunden hat. Nicht nur, dass diese Erzählweise sehr gewöhnungsbedürftig ist, sie ist auch schlichtweg ausgrenzend. Man hatte zu keiner Zeit das Gefühl irgendeine Art von Beziehung zu Kol, geschweige denn zu Mya aufzubauen. Mya ist für mich absolut farblos und unnahbar geblieben und auch Kol habe ich nicht als tiefgründigen Charakter kennengelernt. Und so verhält es sich auch mit den Gefühlen von Kol. Ich persönlich habe überhaupt nicht verstanden, was genau er an Mya toll findet und vorallem WARUM. Wie haben sich denn da Gefühle entwickelt? Das ist mir leider nicht klar geworden und so habe ich das gesamte Buch überhaupt nicht richtig miterleben können.

Die Geschichte ist in meinen Augen auch ziemlich nichtssagend und ohne jede Spannung. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich selten so ein langweiliges Buch gelesen habe. Es passiert für mich nicht wirklich was spannendes und auch wenn das Ende wohl spannend sein sollte oder irgendeine Art von Gefühlen hervorholen sollte, so ist es bei mir nicht eingetreten.

Dennoch finde ich die Idee super. Das Setting war toll, auch wenn man hier noch ein bisschen mehr hätte draufpacken können. Leider hat die Autorin das Potential der Story in meinen Augen nicht ausgeschöpft.

faz

Leider hat mich Ivory&Bone absolut enttäuscht. Ich hatte mich sehr auf eine aussergewöhnliche Story mit einem tollen Setting gefreut. Allerdings ist es für mich eines der langweiligsten Bücher, die ich bisher je gelesen habe. Dennoch gibt es für die Idee und auch das Setting

2 von 5 Punkten

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Weitere Meinungen: 

Dieses Buch hat ein geniales Setting, eine geniale Idee – und wirft das alles einfach auf den Müll. Angefangen von einem langsamen Geschichtsverlauf, über den zu ausufernden Schreibstil, bis hin dazu, dass man sich absolut nicht fühlt, als wäre man in der Steinzeit, macht dieses Buch vieles falsch. Die Gedankenwelt der Charaktere und die sanfte Liebesgeschichte sind leider die einzigen Pluspunkte, die ich vermerken kann und viele starke weibliche Persönlichkeiten.

Ink of books

Mir hat Ivory & Bone – Die Geschichte von Mya und Kol ganz gut gefallen. Sie war zwar nicht so außergewöhnlich wie erhofft, denn die typischen Elemente dieser Zeit wogen jetzt nicht so schwer wie sie es gekonnt hätten, bzw. wie ich es erwartet hätte. Es war ein schöner Jugendroman in der es natürlich ums Überleben ging, aber vor allem auch um die Liebe.

About books

 

5 Kommentare zu „(Rezension) Ivory & Bone – Julie Eshbaugh

  1. Also DU-Form ist schon sehr außergewöhnlich. Ich muss aber auch gestehen, dass ich diese Mammut-Jäger-Sache auch nicht sooo ansprechend finde :-). Eine schöne und mit konstruktiver Kritik gespickte Rezension ist dir auf jedenfall gelungen, auch wenn es für die Autorin leider nicht so positiv ausging. lg Nadine von Nannis Welt

    Gefällt 1 Person

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