Ein leidiges Thema: Konkurrenzdruck unter Buchbloggern und wie ich mit Neid auf andere umgehe

Dieser Beitrag von Buchschmökerin sagt so viel wahres und spricht mir echt aus der Seele! Absolut lesenswert ❤️

bücherschmöker

Gerade habe ich durch Facebook gescrollt – eigentlich gar nichts so Ungewöhnliches. Da springt mich dick und fett eine Like-Runde in einer Buchgruppe an. Die mit dem roten Lippenstift hat einmal einen Beitrag zu dem Thema geschrieben, der meine Meinung zu solchen Runden ganz gut widerspiegelt: Sie bringen zwar Follower, aber diese neuen Follower interagieren in den seltensten Fällen dann auch mit deinen Beiträgen. Trotzdem sitze ich da und sehe die ganzen „Gefällt mir“-Angaben der anderen Seiten und spiele mit dem Gedanken, meinen Seitenlink ebenfalls zu teilen, denn ich will ja nicht hinterherhinken. Und das ist genau das Problem: ich hinke eigentlich nicht hinterher. Aber der steigende Konkurrenzdruck unter Bloggern in letzter Zeit hetzt mich in manchen Momenten, ist beharrlich wie ein innerer Schweinehund und schreit: los, beweg dich, du gehst unter! Und in solchen Moment ertrinkt man fast in Neid.

Generation Buchblog 2.0?

In letzter Zeit sind die Themen…

Ursprünglichen Post anzeigen 626 weitere Wörter

3 Kommentare zu „Ein leidiges Thema: Konkurrenzdruck unter Buchbloggern und wie ich mit Neid auf andere umgehe

  1. Ja, mit einigen Sachen hat sie recht… aber was dieses ’seit einem Jahr gibt es immer mehr Blogs‘ betrifft -> dieses Phänomen tritt alle paar Jahre mal auf und geht auch wieder. Und zum Thema Druck: den hat vermutlich nur der, der in möglichst kurzer Zeit, möglichst viel erreichen (oder abgreifen?) will.
    Klar, ich habe mir auch schon Gedanken über Klickzahlen etc. gemacht… aber wofür? Für mich ist es ein Hobby, nicht mehr und auch nicht weniger. Wen n ich mal nicht zum bloggen komme ’so what‘?

    Und nun lehne ich mich mal ganz entspannt zurück… 😉

    Gefällt 2 Personen

  2. Hallo liebe Sonja!
    Irgendwie scheint dieses Thema momentan wieder brandaktuell zu sein. Ich bekomm das persönlich gar nicht mehr so mit. Aber das hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich mir in meinen drei Jahren als Blogger einfach einen ganz guten Grad an Gelassenheit angewöhnt habe.
    Was Rezensionsexemplare, Follower und Klicks angeht, schaut ich zwischenzeitlich gar nicht mehr nach anderen. Da kann man nur verlieren, wenn man da mal genauer hinschaut. Es gibt immer jemanden, der „besser“ ist als man selbst. Und was bringt es mir, mich darüber aufzuregen, dass jemand ein ReziEx bekommen hat, das bei mir angelehnt wurde. Das zaubert es auch nicht in mein Regal….
    Gerade diese „Sucht“ nach immer neuen Followern kann ich nur bedingt nachvollziehen. Klar ist es schön, wenn man da mit „hohen“ Zahlen auftrumpfen kann. Aber was bringen mir denn 400 Leser, die nie bei mir vorbeischauen und ich trotz hoher Followerzahlen nie einen Kommentar bei mir finde…. Dann doch lieber weniger und dafür auch welche, die sich dafür interessieren, was auf meinem Blog angeht.
    Den meisten Streß macht man sich da einfach selbst, glaube ich…. Und wenn man diese Erkenntnis mal hat, dann wird man schon um einiges ruhiger….

    Alles Liebe, Nelly

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo liebe Nelly,

      genau die Einstellung habe ich mittlerweile auch. Ich habe lieber 10 Follower, die regelmäßig kommentieren als 400 die nie meinen Blog anschauen.

      Es hat aber ehrlich gesagt schon lange gedauert bis ich das begriffen hatte. 🙈

      Liebste Grüße

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s