(Rezension) Frag nicht nach Sonnenschein – Sophie Kinsella

Frag nicht nach Sonnenschein

Autor/in: Sophie Kinsella

Verlag: Goldmann
Seiten: 544 Seiten
Preis: 9,99 EUR (TB)

Katie Brenner aus dem ländlichen Somerset hat einen Job in ihrer Traumstadt ergattert: London! Die Lockenmähne wird gebändigt, der unfeine Dialekt abgelegt – und das Großstadtleben kann beginnen. Doch Katies Chefin Demeter entpuppt sich als Tyrannin, die sie nicht nur dazu verdonnert, ihr den Ansatz nachzufärben, sondern sie auch aus heiterem Himmel wieder feuert. Warum musste Katie sich auch in Demeters Affäre Alex verlieben? Zum Glück braucht Katies Vater just in diesem Moment ihre Hilfe: Die heimische Somerset-Farm soll zum Glampingplatz werden. Und als der tatsächlich zum begehrten Reiseziel wird, tauchen dort plötzlich Demeter und Alex auf …


Bild und Klappentext – Quelle: Goldmann


Ich möchte mich erstmal ganz herzlich beim Goldmann Verlag für das tolle Rezensionsexemplar bedanken!
Ich liebe die Bücher von Sophie Kinsella. Sie sind immer witzig und absolut unterhaltsam. Ok, fast immer. 🙂 Der letzte Teil der “Shopaholic” Reihe hat mich schon ziemlich genervt. 
Dennoch freue ich mich jedes Mal, wenn ein neues Buch von ihr erscheint. 
Auch hier habe ich mich auf eine amüsante Story gefreut und sie auch bekommen. Cat/Katie ist nämlich ein absoluter Schatz als Protagonistin. Sie ist witzig und ich mochte sie von Anfang an richtig gerne. Ich konnte ihre Bemühungen sich in London zurecht zu finden so gut verstehen. Es ist schon ein Traum in so einer großen Stadt Fuß zu fassen. Doch ehrlich gesagt, mochte ich sie viel lieber, als sie dann wieder aufs Land zurückkehrte, um ihrem Vater zu helfen einen “Glamping-Platz” zu eröffnen. Und klar, kennt sie die anspruchsvollen Londoner am Besten. 
Sophie Kinsella konnte mich hier total mit ihrer ironischen und witzigen Art zu schreiben begeistern. Ich musste so oft zwischendurch grinsen und habe mir immer wieder gedacht: “Ja, genauso stelle ich mir die versnobten Menschen vor, die meinen “Landleben” sei “urban” und “authentisch”. 
Was Katie mit ihrer Ex-Chefin Demeter veranstaltet hat mich über alle Maßen amüsiert und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht so hätte an mich halten können. 
Auch wenn die Story wirklich sehr amüsant ist und mich auch gut unterhalten konnte, so zog sie sich an manchen Stellen doch sehr. Da musste ich mich dann wirklich zwingen weiterzulesen. Dennoch denke ich, dass sich die Mühen wirklich gelohnt haben. 
Mal wieder ein amüsantes und gut gelungenes Buch von Sophie Kinsella. Lediglich ein paar Seiten Text hätte sie sich sparen können. Dann wäre das Buch perfekt gewesen.

4 von 5 Punkten 

10 thoughts on “(Rezension) Frag nicht nach Sonnenschein – Sophie Kinsella

  1. Hey Sonja 🙂

    Ich kenne bisher noch kein Buch von Sophie Kinsella, aber nach deiner Begeisterung sollte ich mir unbedingt mal ein Buch von ihr vornehmen. Sehr schöne Rezension.

    Liebe Grüße
    Jenny

  2. Huhu liebe Sonja!
    Meine Rezension zum Buch kam diese Woche auch online, die fiel allerdings weniger begeistert aus. Irgendwie hat es mich nicht “getoucht” 😀
    Irgendwie kam es mir vor, als wollte Kinsella total gekünstelt witzig sein, was dann aber voll in die hose gegangen ist. Dabei war ich letztes Jahr von “Schau mir in die Augen, Audrey” so begeistert. Wirklich schade…

    Alles Liebe, Nelly

  3. Rebecca Bloom geht mir meistens auch echt auf die Nerven und trotzdem greife ich immer wieder zu den Shopaholic-Büchern. Wie doof eigentlich 😀
    Allerdings hat mich Katie sehr an Rebecca erinnert von ihrer Art her, wobei sie nicht so überzogen war wie man das schon gelesen hat. Ach irgendwie hat es mich einfach nicht überzeugt…. Hoffe jetzt auf das nächste Buch

    Alles Liebe, Nelly

    P.S. Wie geht es Dir denn in Deiner Mama-Rolle?

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