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(Rezension) Haus der tausend Spiegel – Susanne Gerdom

Haus der tausend Spiegel


Autor/in: Susanne Gerdom

Verlag: cbt
Seiten: 416 Seiten
Preis: 12,99 EUR (broschiert)
Die junge Hexe Annik steht vor einem Rätsel, das über ihr ganzes Leben entscheiden wird: Sie hat den Auftrag, das Geheimnis um die Familie van Leuwen zu lüften. Doch kaum ist sie auf dem majestätischen Anwesen angekommen, machen ihr die Bewohner, Gabriel und Daniel, eindeutige Avancen. Und Annik macht eine finstere Entdeckung nach der nächsten. Ist hier tatsächlich ein mächtiger Spiegelzauber am Werk, gewirkt von einer bösen Hexe? Die sich die Seele und Liebe der van Leuwens auf ewig sichern will? Kann Annik sie besiegen? Denn langsam aber sicher verliebt sie sich, und das Ende ist vollkommen ungewiss …

Bild und Klappentext – Quelle: cbt






Erstmal möchte ich beim cbt Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken!

Das Cover übt irgendwie eine Anziehung auf mich aus. Es ist mir sofort ins Auge gefallen und jetzt wo ich das Buch gelesen habe finde ich es auch, dass es echt gut passt. 

Die Handlung des Buches hat mich stellenweise irgendwie an „Die Schöne und das Biest“ erinnert. Dabei kann ich aber nicht behaupten, dass es große Parallelen zwischen beiden Geschichten gegeben hätte. Aber irgendwie war es so ein Gefühl, dass mich immer wieder während dem Lesen erwischte. 

Annika ist ziemlich tough und weiß genau was sie will und dafür gibt sie dann auch alles. Wieviel Mühe sie sich mit dem kleinen Elias gegeben hat, hat mich schon echt erstaunt. Sie hat eine wahnsinnige Geduld und kann sich auch gegen den Hausherrn sehr gut behaupten. Sie lässt sich nicht einschüchtern und ich habe das ein oder andere Mal ihren Mut bewundert. 

Die Story ist fantastisch! Nicht nur mit ihrem wundervollen Schreibstil konnte mich Susanne Gerdom vollends überzeugen. Die Geschichte hat mich einfach von Anfang an eingenommen und schlußendlich umgehauen. Ich habe zwar schon sehr früh geahnt was hinter allem steckt, aber das war auch mehr so eine Vorahnung als wirkliches Wissen 😀 Es ist also nicht so, dass die Story vorhersehbar wäre. Im Gegenteil. Sie ist durchaus spannend und mir fiel es sehr schwer das Buch beiseite zu legen. Deswegen habe ich es auch so gut wie gar nicht aus der Hand gelegt 🙂 

Das Ende ist imposant und hat mich sogar ein kleines bisschen überraschen können. Ich fand es wunderschön und habe dann das Buch höchst zufrieden zuklappen können…

Eine einzigartige, magische Geschichte von einer mutigen und willensstarken Hexe, die ein großes Rätsel zu lösen versucht und dabei mehrere mysteriöse Dinge erlebt. Für mich ein absolut gelungenes Jugendbuch und daher bekommt es auch 5 von 5 Punkten.




15 thoughts on “(Rezension) Haus der tausend Spiegel – Susanne Gerdom”

  1. Hallo,
    dieses Buch übt schon dem Titel nach keinen besonderen Reiz auf mich aus, denn 1000 Spiegel würden mich doch etwas verunsichern. Wer möchte schon freiwillig in ein Haus mit 1000 Spielen einziehen? Das dachte ich, als ich von diesem Buch das erste Mal hörte. Deine Rezension hat es jedoch nun geschafft, dass ich dennoch neugierig geworden bin. Vielleicht sollte ich es mir doch noch einmal in Ruhe anschauen?
    Viele Grüße,
    Marie

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  2. Huhu Liebes,

    wow, wow, wow! Schon länger habe ich dieses Buch ins Auge gefasst und nun ist meine WuLi ein Buch reicher geworden! Deine Rezi ist aber auch genial geschrieben – Kein Wunder, dass ich nun ein Must Read mehr auf der Liste habe! 😉

    Liebe Grüße
    Samy

    Gefällt mir

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