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(Rezension) Verschwundene Seelen – Annika Meyer

Verschwundene Seelen
Die Vergessenheit der Wirklichkeit


Autor/in: Annika Meyer

Verlag: fabulus
Seiten: 340 Seiten

Preis: 16,99 EUR (HC)






Alina und weitere sechs Jugendliche gehören zum engeren Kreis der Auserwählten. Sie sollen das Buch des Lebens, das »Zauberbuch«, vor der Vernichtung durch die Schattenmenschen retten. Dazu sind die Auserwählten mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet. Im Kampf um das Gute haben sie es jedoch mit einem übermächtigen und verschlagenen Feind zu tun, der mit aller Brutalität vorgeht. Werden die sieben diese Schlacht letztendlich für sich entscheiden und die Schattenmenschen zurückdrängen können?

Der Preis ist hoch, den die Auserwählten für ihre Berufung zu zahlen haben: Solange sie sich in ihrer Parallelwelt bewegen, verlieren Freunde, Verwandte und Kameraden in der »normalen« Welt jegliche Erinnerung an sie. Die Auserwählten sind dann die »verschwundenen Seelen«.

 
Bild und Klappentext – Quelle: fabulus









Zuerst möchte ich hier wirklich meinen Respekt aussprechen. Annika Meyer ist noch sehr jung und hat in den jungen Jahren schon den Ehrgeiz und den Fleiß einen kompletten Roman zu schreiben. Das ist schon wirklich eine fantastische Leistung. 

Allerdings merkt man leider an einigen Stellen dann doch das junge Alter und das es ihr Debütroman ist. Die Umsetzung ist nicht immer zu 100 % logisch und teilweise fehlten mir einfach ein paar Informationen und ein paar Details. 
Auch der Satzbau ist nicht immer ausgereift und die vielen Wiederholungen versetzten mir während dem Lesen dann doch ab und zu ein paar Dämpfer.

Alina ist durchaus eine Protagonistin, die man mag. Allerdings fehlten mir hier der Zugang zu ihren Gefühlen und ihren Gedanken. Ich konnte mich nicht richtig in sie hineinversetzen und so erschien sie mir doch teilweise eher kühl. 
Auch die anderen Auserwählten sind eher oberflächlich und erfüllen wohl eher die typischen Klischees eines Jugendromans. Auch hier fehlte mir durchaus die Bindung zu den einzelnen Charakteren. 

Die Grundidee des Fantasyromans fand ich wirklich richtig gut und es gab durchaus auch Elementen, die für mich völlig neu waren. Die Handlungsstränge waren in sich schlüssig, auch wenn es manchmal einfach mehr Informationen bedarf hätte. 

Im Großen und Ganzen hat mir „Verschwundene Seelen“ recht gut gefallen. Man merkt definitiv, dass Annika Meyer Potential hat. Ich bin wirklich gespannt, was wir von ihr noch so lesen werden! 
Ein tolle Jugendroman von einer sehr talentierten jungen Dame 🙂 Die Story ist vielleicht nicht immer schlüssig, aber dennoch konnte sie mich mit ihren neuen Ideen fesseln und hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert. 
Dennoch gibt es ein paar Kritikpunkte, aber ich bin mir sicher, dass wir noch einiges von Annika Meyer lesen werden. 

Gute 3 von 5 Punkten!




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