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[REZENSION] Weit weg und ganz nah – Jojo Moyes

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Einmal angenommen … 

… dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Und du bist zu arm, um ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher …

Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern am Straßenrand – und genau der Mann, dem das Geld gehört, bietet an, euch mitzunehmen. Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast?

Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst?




Jessica ist alleinerziehend und kann sich nicht wirklich viel um ihre hochbegabte Tochter und den Sohn ihres Exmannes kümmern. Zumal sie in einer echt bescheidenen Gegend wohnen. Ihr Ziehsohn ist etwas anders als die anderen. Man könnte ihn wohl einen Emo nennen. Das kommt in der Gegend natürlich nicht gut an und so wird er ständig verprügelt. 
Die hochbegabte Tochter soll auf eine Privatschule gehen, wo sie ein 90 %iges Stipendium bekommen würde. Die restlichen 10 % muss Jessica irgendwie selber aufbringen. Doch als Putzfrau ist das gar nicht so einfach. 
Doch zum Glück gibt es in Schottland eine Mathe-Olympiade und das Preisgeld sind 5.000 GBP. Doch wie sollen sie nur nach Schottland kommen? 
Da kommt dann Ed, der Typ bei dem Jessica putzt, ins Spiel und ein witziger Road Trip beginnt.
Jessica hat es echt nicht leicht. Sie rackert sich ab, damit sie irgendwie ihre Familie ernähren kann während sich ihr Mann einfach aus dem Staub gemacht hat und eine „Pause“ von allem braucht.
Leider leidet da natürlich das Familienleben drunter, denn sie hat kaum Zeit für die Kinder. 
Ich fand es so schön zu sehen, wie sich die Sache zwischen Ed und Jessica entwickelt. Am Anfang war sie ja sehr kratzbürstig und wollte sich einfach nie helfen lassen. Aber während der langen Reise kommen die beiden sich näher und das fand ich echt toll.
Aber auch die Kinder fand ich goldig. Die Tochter ist etwas schräg, weil sie nur Zahlen im Kopf hat und wirklich begabt ist. Der Junge war sehr schüchtern und hat sich nur mit Videospielen beschäftigt. Aber auch die beiden tauen auf…
Der Schreibstil von Jojo Moyes ist einfach sagenhaft. Sie schreibt einfach so wie das Leben nunmal läuft und dabei ist sie so herrlich ehrlich, dass es einem überhaupt nicht schwer fällt in ihren Geschichten zu versinken und erst wieder aufzutauchen, wenn die letzte Seite gelesen ist.
Genau so ging es mir auch mit Weit weg und ganz nah. Teilweise hat sie mich sogar wieder zu Tränen gerührt. 
Die Geschichte ist so witzig und liebevoll geschrieben, dass man sie einfach mögen muss!
Ein tolles Buch über die Unterschiede zwischen Reich und arm, Freundschaft und Hilfsbereitschaft und natürlich Liebe.
Ich fand den Road Trip total gelungen und habe es sehr genossen mit den viern durch ganz England und halb Schottland zu reisen.
Natürlich räumt Jojo Moyes bei mir wieder volle Punktzahl ab…. 

6 thoughts on “[REZENSION] Weit weg und ganz nah – Jojo Moyes”

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