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[REZENSION] Seelenschimmer von Vivian Fayden

Rezension



Molly macht ein Austauschjahr an der Uni in Sacramento und ist in dieser Zeit bei ihrer Oma untergebracht. Diese wohnt in Colusa, einem Ort in der Nähe von Sacramento. Gleich an ihrem ersten Abend trifft sie auf einem Fest auf einen jungen Mann mit smaragdgrünen Augen, der sie sofort umhaut. Sie spürt Gefühle und ein Kribbeln in sich die ihr bisher immer verborgen geblieben sind. Doch bevor sie den Mut aufbringen kann ihn anzusprechen ist er auch schon wieder verschwunden. Da Molly eine große Verbundenheit zur Natur spürt ist es für sie logisch, dass sie die auch studiert und die Vorlesung über exotische Pflanzen von Professor Higgins besucht. Ein Vorteil ist für sie auch, dass sie gegen jegliches Pflanzengift immun ist. In der ersten Vorlesung erwartet sie eine Überraschung. Der wunderschöne Mann von dem Fest sitzt auch im Hörsaal. Sie kann nicht mehr aufhören an ihn zu denken und muss ihn immer wieder anschauen. In der Bibliothek triftt sie erneut auf ihn und sie unterhalten sich das erste Mal. Doch als eine blonde Schönheit mit ebenso grünen Augen auftaucht, verschließt sich Noan, der wunderbare Mann, und verabschiedet sich von Molly. Am nächsten Tag ignoriert er Molly. Bis der ganze Kurs einen Ausflug in die Berge unternimmt und Molly fast in die Tiefe stürzt. Noan rettet sie und sie erfährt nun auch warum er sich von ihr fernhalten muss. Er ist ein Territianer und jede Berührung mit einem Menschen bringt den Mensch um, da er über seine Handflächen Pflanzengift überträgt. Doch Molly ist ja immun gegen Pflanzengift und hier beginnt die Liebesgeschichte von Molly und Noan. 

Buchkritik:

 Die Sprachen und der Schreibstil von Vivian Fayden sind gut und flüssig zu lesen. Die ersten Kapitel wird auch Spannung aufgebaut und man fragt sich, was Noan ist und warum er sich so komisch verhält. Für meinen Geschmack fehlt es jedoch das ganze Buch über an Gefühl. Es wird zwar von großen Gefühlen berichtet, aber leider konnte ich keine Verbindung zu der Protagonistin aufbauen. Ich hatte immer eher das Gefühl einen Bericht zu lesen statt einer Liebesgeschichte. Für mich persönlich ging in diesem Buch auch alles viel zu schnell und ich etwas überfordert als Molly und Noan auf einmal von der großen Liebe sprachen, obwohl sie sich bisher nur zweimal ganz kurz unterhalten haben. Auch das Ende war irgendwie vorhersehbar und ich für meinen Geschmack auch etwas zu kitschig. 

Fazit

Das Buch ist schnell gelesen und eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Leider konnten mich aber der Schreibstil und die Ausführung der Geschichte von Molly und Noan nicht überzeugen. :O( Daher von mir nur 3 von 5 Punkten.

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